Häufige Fragen rund ums Parkett -
von der Auswahl bis hin zur Pflege


In unser Blog-Bereich finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen rund ums Parkett. Unsere Blogartikel zu verschiedenen Themen bieten Ihnen umfangreiches Expertenwissen sowie Hilfestellungen bei der Wahl des richtigen Holzbodens für Ihr Zuhause. 

In den FAQs finden Sie kurze Antworten zu den häufigsten Fragen unserer Kunden - von der Parkettauswahl über den Ablauf einer Parkettbestellung bis hin zur täglichen Pflege. 

Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben - wir stehen jederzeit gern für eine persönliche Beratung zur Verfügung!

Unser Blog - Tipps und
Hintergrundwissen unserer Experten

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Rund ums Parkett gibt es viele Fachbegriffe - z.B. Splint / Splintholz, Kernholz, Kambium, Jahresring, Mark / Markstrahl und Spiegel. Wir erklären diese anhand der Bestandteile eines Baumstammes.
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FAQs - kurz und knapp rund ums Parkett

Hier finden Sie kurze Antworten zu den häufigsten Fragen rund ums Parkett. Unsere FAQs bieten Ihnen Hilfestellungen bei der Wahl des richtigen Holzbodens für Ihr Zuhause. Auch Themen wie Bestellabwicklung und Pflege erläutern wir. Bei umfassenderen Themen bieten wir Ihnen Links zu den Blogartikeln unserer Experten an, in denen Sie mehr Detailinformationen finden. 

Dieser Bereich bietet einen Einstieg in viele Themen rund ums Parkett. Er kann und soll eine individuelle Beratung jedoch nicht ersetzen. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir jederzeit gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung!

Massivholzdielen, Massivdielen, Handarbeit, robuste Eichendielen, Kachelofen
Holzart, Format & Sortierung
Sägeraue Eichendielen in Classic-Sortierung
Struktur & Oberfläche des Parketts
s.fischbacher-living_massivholzdielen_eiche
Parkett-Verlegung & Pflege
Robert Fischbacher
Beratung & Bestellung
Treppe_1507884869
Sonstige Fragen
Icon Bestellung & Beratung

Holzart, Format & Sortierung

Eichenholz eignet sich ideal für die Herstellung von Parkett. Eichenparkett ist nicht nur sehr schön, sondern auch robust, und lässt sich farblich vielfältig gestalten. Wichtig für einen Bodenbelag ist eine gewisse Härte, damit der Boden nicht zu Kratzern und Dellen durch oberflächliche Beschädigungen neigt. Bei Holz wird die sogenannte Brinellhärte angegeben: Eiche hat eine Brinellhärte von 34 N/mm², Esche 38 N/mm², Fichte 12 N/mm², Lärche 19 N/mm².

Eiche kann in vielen Farbtönen angeboten werden, da sich die Oberfläche gut mit pigmentierten Ölen behandeln lässt. Auch das Räuchern führt zu einer farblichen Veränderung des Eichenholzes, je nach Verfahren bis in die Tiefe des Holzes hinein. Als besondere Varianten bieten wir auch Mooreiche sowie Altholz Eiche an.

Auch die ebenfalls sehr harte Esche sowie Amerikanische Walnuss haben wir im Sortiment. Hier ist die Verfügbarkeit jedoch sehr schwankend und muss von uns tagesaktuell angefragt werden.
Rund ums Parkett gibt es viele Fachbegriffe, z.B. Splint / Splintholz, Kernholz, Kambium, Jahresring, Mark / Markstrahl und Spiegel. Am besten lassen sich diese anhand der unterschiedlichen Bestandteile eines Baumstammes erklären. Wir empfehlen Ihnen dafür unseren Blogartikel Aufbau und Struktur des Holzes für Parkett .
Unter Sortierung versteht man die Auswahl des Holzes hinsichtlich der Holzmaserung, der an Astlöchern und Oberflächenrisse, dem Splint (helles Kernholz) und möglichen Farbveränderungen. Die unterschiedlichen Sortierungsstufen legen die Grenzen fest, innerhalb derer das Holz des Parkettbodens variieren darf. Es wird also vereinbart, wie stark bei dem bestellten Parkett die Holzmaserung, die Menge an Astlöchern und Oberflächenrisse, der Splint und möglichen Farbveränderungen sichtbar sein dürfen.

Lesen Sie mehr über dieses Thema in unserem Blogartikel Sortierung des Holzes bei Parkett.

Je nach Produkt können wir zum Teil unterschiedliche Sortierungsstufen anbieten. Wir haben die jeweiligen Möglichkeiten bei jedem Parkettartikel hinterlegt. Unter den folgenden Links finden Menge Sie eine Erläuterung der Sortierungsstufen, die je nach Produkt gültig sind. Über > … im Detail kommen Sie direkt zu den Detailbeschreibungen der Sortierungsgrade.

Massivparkett bzw. Massivholzparkett besteht einem massiven Holzstück ohne weitere Schichten oder Verklebungen. Mehrschichtparkett besteht aus einer Nutzschicht aus Edelholz, welche auf einer Trägerplatte montiert ist. Wir bieten beide Varianten an, wobei wir beim Mehrschichtparkett auf den Einsatz einer hochwertigen, sehr stabilen Multiplexplatte Wert legen.

Mehr über die Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile der beiden Parkettarten erfahren sie in unserem Artikel Unterschiede zwischen Massivholz- und Mehrschichtparkett.
Die meisten unserer Mehrschicht-Modelle haben als Basis eine Multiplex-Trägerplatte aus Birken-Sperrholz. Diese ist äußerst formstabil und auch für eine Fußbodenheizung ideal geeignet. Der Deckbelag aus Eiche ist je nach Produkt 2,5 bis 6 mm dick.

Einige Produkte bieten wir auch auf einer Trägerplatte aus OSB an. Bezogen auf die Stabilität hat die OSB-Trägerplatte keine Nachteile. OSB ist ein relativ preisgünstiges und auch kurzfristig verfügbares Material - im Gegensatz zur Multiplexplatte, bei der es in letzter Zeit gelegentlich zu Lieferengpässen kam. Aus Sicht der Nachhaltigkeit ist die OSB-Platte sehr empfehlenswert, da hierbei Spänen aus Holzresten sowie aus nicht nutzbarem Forstholz verwendet werden können – Ressourcen werden dadurch geschont. Selbstverständlich achten wir auf den Einsatz umweltschonender und emissionsarmer Bindemittel.

Auch bei Mehrschichtparkett kann die Nutzschicht je nach Dicke bis zu drei Mal abgeschliffen werden. Grundsätzlich gilt: je stärker die Nutzschicht, desto länger ist auch die Lebensdauer. Eine vollflächige Verklebung ist empfehlenswert, da diese den Komfort und die Lebensdauer des Parketts noch einmal erheblich erhöht.

Mehrschichtparkett mit Multiplexplatte liegt preislich ähnlich oder ist manchmal sogar teurer als Massivholz. Hier steht die Stabilität im Vordergrund und die Dielen sind in wesentlich größeren Formaten erhältlich. Mehr Informationen finden Sie in unserem Blogartikel Massivparkett vs. Mehrschichtparkett .
Das klassische Fischgrät besteht aus rechten und linken Stäben, die im Winkel von 90° verlegt werden. Bei der Verlegung von Französischem Fischgrät werden die Stäbe beidseitig in einem Winkel von 45°, 52,5° oder 60° zugeschnitten und aneinandergereiht. Dadurch entsteht eine durchgehende Kopffuge zwischen den Reihen. Diese Verlegeart wird auch Chevron oder Ungarisches Fischgrät genannt (meist mit 60°-Winkel).

Mehr dazu erfahren Sie auf unseren Seiten „Klassisches Fischgrät“ und „Französisches Fischgrät“ sowie in unserem Erklär-Video auf YouTube.
Für Eichendielen und Sockelleisten empfehlen wir 5% Verschnitt einzuberechnen, bei Fischgrät und Französischem Fischgrät 10%. Je verwinkelter die Räume, desto höher sollte der Verschnitt angesetzt werden.

Bitte achten Sie bei Räumen mit Dachschrägen auf ein genaues Vermessen der Bodenfläche. Hier werden oft zu geringe Flächen angenommen, weil die wegen der Dachschrägen korrigierte Quadratmeterzahl übernommen wird.
Eichenparkett ist nicht nur sehr schön, sondern auch robust. Wichtig für einen Bodenbelag ist eine gewisse Härte. Als Härte bezeichnet man den Widerstand, den ein Werkstoff einem Gegenstand entgegensetzt, der darin eindringen möchte, z.B. ein Stein in der Schuhsohle. Bei Holz wird die sogenannte Brinellhärte angegeben: Eiche hat eine Brinellhärte von 34 N/mm², Esche 38 N/mm², Fichte 12 N/mm², Lärche 19 N/mm².
„Splint“ beschreibt helle Bestandteile des Holzes. Betrachtet man den Baumstamm, so ist Splintholz das junge, lebende Holz, welches aus den letzten Jahresringen besteht und den Transport von Wasser und Nährstoffen übernimmt. Der Splint verwandelt sich mit zunehmendem Alter in Kernholz.

Je nach Sortierung kann Splint im Parkett enthalten sein. Je dunkler die Parkettfarbe, desto eher fällt der Splint ins Auge – bei hellen Farbtönen bleibt er relativ unauffällig. Bei geräucherter Eiche bleibt der Splint hell und führt zu einer lebhaften Farbvariation im Parkett.

Mehr über die verschiedenen Bestandteile des Holzes erfahren Sie in unserem Blogartikel.
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Struktur & Oberfläche des Parketts

Rohes, unbehandeltes Holz hat einen sehr schönen, hellen Farbton. Die Oberfläche ist jedoch nicht geschützt, so dass Verschmutzungen tief in das Holz eindringen können. Die Oberflächenbehandlung macht den Boden widerstandsfähig und schützt ihn. Abhängig von der Beanspruchung und den Anforderungen des Nutzers gibt es verschiedene Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung. Durch Behandlung mit Natur- oder Hartwachsöl oder auch Lack werden dem Parkett verschiedene Schutzeigenschaften verliehen. Jedes Verfahren hat Vor- und Nachteile. In den meisten Fällen empfehlen wir die Behandlung mit Hartwachsöl, denn es schützt die Holzoberfläche sehr gut, ohne die positiven Eigenschaften und die natürliche Optik und Haptik des Holzes zu beeinträchtigen. .

In unserem Artikel Oberflächenbehandlung Parkett: Unbehandelt, geölt, hartwachsgeölt oder lackiert? erläutern wir Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Oberflächenbehandlungen im Detail.
Vorteile:
  • Natürliche Haptik und Optik der Oberfläche
  • Hohe Feuchtigkeitsresistenz (Öl dringt in die Poren ein, ohne sie zu verschließen; Wachs bildet zusätzliche Schutzschicht auf der Oberfläche)
  • Wasser und Fettspritzer lassen sich mit einem saugfähigen Tuch leicht entfernen
  • Geringerer Pflegeaufwand als mit Naturöl
  • Reparaturen partiell möglich
Nachteile:
  • Regelmäßige Pflege mit geeignetem Pflegemittel, um den Schutzfilm zu erhalten. Bei Bedarf Auffrischung mit Refresher
Vorteile:
  • Resistenz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit, solange der Boden gesättigt ist. Kein Aufquellen.
  • Offenporige Oberfläche: Gutes Raumklima
  • Partielle Reparaturen sind in der Regel problemlos möglich
Nachteile:
  • Höherer Pflegeaufwand: Nachölen (ca. 1x jährlich) und regelmäßige Reinigung/Pflege mit Pflegemittel im Wischwasser
Vorteile:
  • Poren werden geschlossen
  • Boden ist versiegelt
  • Absolute Resistenz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit
  • Geringer Pflegeaufwand
Nachteile:
  • Lack wird bei Beschädigung verletzt, Wasser kann dann schon in kleinste Öffnungen eindringen. Dadurch kann das Holz aufquellen und den Lack rundherum zum Abplatzen bringen und dunkle Verfärbungen hinterlassen
  • Keine partielle Reparatur möglich. Der gesamte Parkettboden muss abgeschliffen und neu versiegelt werden
  • Verschlossene Holzporen tragen nicht zum guten Raumklima bei, das Material „atmet“ nicht
  • Oberfläche wirkt oft glänzend
Durch die Sägerau-Behandlung werden die weichen Bestandteile des Holzes entfernt. Es entsteht eine sehr harte Oberfläche, die äußerst robust und pflegeleicht ist. Die sägeraue Struktur der Oberfläche wirkt sehr natürlich, wie frisch aus dem Sägewerk – fühlt sich aber dennoch angenehm an. Viele unserer Kunden lieben besonders das Barfußgehen auf dem Boden.

Weil die sägeraue Oberfläche darüber hinaus rutschfest ist, eignen sich die Böden insbesondere für viel begangene Bereiche wie Flure oder Geschäftsflächen. Auch Haustierbesitzer schätzen die Eigenschaften des Bodens, weil z.B. Hunde und Katzen sicheren Tritt finden und auf der harten Oberfläche keine Kratzer hinterlassen.

Unsere breites Sortiment an sägerauen Boden in verschiedenen Farbtönen finden Sie in unserer Kollektion Sägerau.
Sägeraues Parkett ist äußerst pflegeleicht. Unser sägerauer Boden in Ausstellungs- und Büroräumen wird meist nur gesaugt und ab und zu mit Wasser und Pflegemittel nebelfeucht gewischt. Selbst nach intensivem Gebrauch hat sich kein Schmutz in den Vertiefungen abgesetzt. Vor der Wintersaison ist es ratsam (wie generell für jedes Parkett), eine Intensivpflege aufzubringen, z.B. einen Wachs Refresher. Hierfür wird der Boden zunächst gereinigt und anschließend die Intensivpflege mit dem Mopp aufgebracht. Über Nacht ist das Parkett wieder trocken und kann sofort genutzt werden.

Mehr über unsere persönlichen Erfahrungen mit sägerauem Parkett erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.
Sägeraues Parkett ist nicht rau an den Füßen, im Gegenteil: Es fühlt sich äußerst angenehm an. Viele unserer Kunden gehen sogar ausgesprochen gern mit nackten Füßen auf dem Boden. Wichtig ist, dass nach der Verlegung eine Einpflege durchgeführt wird, und anschließend mit einer Pflegemaschine und einem weißen oder beigen Pad der Boden poliert wird. Dadurch werden verbliebene, freie Holzfasern entfernt. Es entsteht eine samtige und zugleich rutschfeste Oberfläche.

Mehr über unsere persönlichen Erfahrungen mit sägerauem Parkett erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.
Die Fase ist die kleine Abschrägung an einer Parkett-Kante. Unsere Parkettmodelle sind standardmäßig an allen Seiten gefast, es sind aber auch andere Lösungen möglich. Unregelmäßige Fasen werden durch Bearbeiten per Hand erzeugt und geben dem Parkett einen Antik-Look (wie bei unseren Antik Horse und Antik Old Manor Modellen).
Räuchereiche ist Eichenholz, das in einer Räucherkammer des Parkettwerks geräuchert wurde, um dem Holz einen dunkleren Farbton zu verleihen. Bei dem Vorgang der Räucherung findet eine chemische Säure-Base-Reaktion statt, welche das Holz dunkelt. Die Säure (Gerbsäure) ist bereits im Holz enthalten, als Base wird Ammoniak (Salmiak) verwendet.

Durch den Räucherungsvorgang können haselnussbraune bis dunkelbraune oder fast schwarze Farbtöne erzielt werden. Diese natürlichen Farbtöne sind mit Beizen nicht herzustellen und hängen stark von der Intensität, Dauer und Qualität des Räuchervorgangs ab. Dringt der Rauch stärker in die Holzporen ein, so wird die Farbe intensiver. Auch spielt vor allem der Gerbsäuregehalt des Holzes eine entscheidende Rolle, welcher innerhalb des Holzstückes wachstumsbedingt variiert. Dadurch können beim Räuchern wunderschöne Farbnuancen und Farbintensitäten erzielt werden. Trotz der Veränderung der Holzfarbe bleiben die natürlichen Farbvariationen, also die Maserungen des Holzes, erhalten.

Die Farbveränderung durch das Räuchern betrifft nicht nur die Oberfläche (wie beim Einsatz farbiger Öle), sondern reicht auch ein Stück in die Tiefe des Holzes.

Wichtig ist es zu wissen, dass sich der Farbton der Räuchereiche im Laufe der Zeit etwas verändert. Anfangs ist das Holz eher grau bis schwarz und wird in den ersten eineinhalb Jahren bräunlicher und etwas heller.
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Parkett-Verlegung & Pflege

Wir raten grundsätzlich zur vollflächigen Verklebung des Parketts auf dem Estrich. Bei vollflächiger Verklebung werden beim Begehen deutlich weniger Schwingungen erzeugt; die Schallbelastung ist daher niedriger. Bei schwimmender Verlegung entstehen oft Abrissfugen, wenn schwere Möbel oder Küchenblöcke auf dem Boden platziert werden. Darüber hinaus ist verklebtes Parkett weniger empfindlich gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Und auch eine Fußbodenheizung funktioniert effektiver, wenn das Parkett vollflächig verklebt ist.
Für die Belegreife des Estrichs spielen Restfeuchte und Restschwinden eine wichtige Rolle. Die abgegebene Feuchtigkeit kann den Belag oder den Klebstoff schädigen, wenn die empfohlenen Werte nicht eingehalten werden. Wir verweisen bei Detailfragen zu diesem Thema gern auf unseren Partner Knauf, einen erfahrenen Spezialisten im Bereich Bodenvorbereitung. Knauf hat einen Fachartikel in der Rubrik "Profi-Wissen" erstellt, der viele Fragen rund um die Anforderungen an den Estrich beantwortet.

Über folgenden Link auf die Knauf-Seite finden Sie den Artikel zum Download: Fachartikel Estrich - Restfeuchte und Restschwinden
Hochwertiges Parkett zu verlegen ist keine leichte Aufgabe. Hier sollte man sich auf Profis verlassen. Im Großraum München, Starnberg, Miesbach, Rosenheim, Ebersberg, Traunstein und Mühldorf und auch in einigen anderen Regionen können wir Ihnen einen geeigneten Verleger empfehlen. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Gerne können Sie jedoch auch Ihren eigenen Verleger mit einbinden.
Wir verlegen nicht selbst. Je nach Standort empfehlen wir Ihnen aber gern einen geeigneten, erfahrenen Parkettleger.
Ein Parkettboden sollte in regelmäßigen Abständen gereinigt und gepflegt werden, damit er langfristig schön und widerstandsfähig bleibt. Die tägliche Pflege ist unkompliziert, vor allem bei Böden mit Hartwachsöl-Oberfläche: Feuchtigkeit sollte grundsätzlich sofort mit einem Lappen entfernt werden. Schmutz lässt sich am besten mit einem Staubsauger entfernen. Die regelmäßige Anwendung des passenden Pflegemittels beim Wischen (nebelfeucht!) entfernt Verschmutzungen, erhält den Schutzfilm und führt zu einer Werterhaltung Ihres Parketts. Bitte verwenden Sie nur die für Ihren Boden empfohlenen Produkte.

Verwenden Sie bitte unbedingt einen Wischlappen aus Baumwolle! Geölte und hartwachsbeschichtete Oberflächen verlieren beim Wischen mit Mikrofaserlappen ihre Schutzschicht. Weitere Tipps zur Bodenpflege und zur Auffrischung der Oberfläche finden Sie in unserem Blogartikel “Die richtige Pflege für Ihren Holzboden“.
Die tägliche Pflege eines Parketts mit Hartwachsöl-Oberfläche ist unkompliziert: Feuchtigkeit sollte grundsätzlich sofort mit einem Lappen entfernt werden. Oberflächlicher Schmutz lässt sich ganz einfach mit einem Staubsauger oder Trockenreiniger entfernen. Durch gelegentliches nebelfeuchtes Wischen entfernen Sie Verschmutzungen. Als Zusatz im Wischwasser verwenden Sie bitte ein auf das Parkett abgestimmtes Pflegemittel, z.B. unsere „Bodenpflege“.

Wichtig ist es, ein Tuch oder einen Mopp aus Baumwolle zu verwenden - Mikrofasertücher schädigen die Oberfläche. Helle Böden behalten ihre Farbe besser, wenn Sie Weiße Seife im Wechsel mit der Bodenpflege verwenden.

Bei einigen Parkettarten ist eine Erstpflege erforderlich. Auch wenn nach einiger Zeit der Oberflächenschutz nachlässt, ist eine intensivere Pflege nötig. Wir empfehlen Ihnen gern die geeigneten Produkte.

Weitere Tipps zur Bodenpflege finden Sie in unserem Blogartikel “Die richtige Pflege für Ihren Holzboden“.
Im Wesentlichen ist die Pflege naturgeölter Böden ähnlich wie bei den Böden mit Hartwachsöl-Oberfläche. Zusätzlich sollten naturgeölte Böden jedoch in regelmäßigen Abständen und mindestens einmal pro Jahr geölt werden. Dadurch erstrahlt der Boden wieder in seiner vollen Schönheit. Der Boden kann vollflächig geölt werden, oder es wird auf stark beanspruchten Stellen gezielt Öl aufgetragen.
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Bestellung & Beratung

Gerne können Sie sich unsere Produkte in unserer Ausstellung vor Ort ansehen. Damit wir für Sie genug Zeit haben und alle Ihre Fragen beantworten können, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin – telefonisch unter Tel: +49 8067 88114-0, per E-Mail an info@fischbacher-living.de oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie!
Wenn Sie Muster bestellen möchten, legen Sie einfach die Handmuster bei den jeweiligen Artikeln in den Warenkorb und bestellen Sie diese online. Wenn Sie eine komplette Mustertafel möchten, fragen Sie diese bitte direkt beim jeweiligen Artikel an. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für Muster eine kleine Kaution an Sie berechnen. Wenn Sie uns die Muster innerhalb von ca. 6 Wochen wohlbehalten zurücksenden, erstatten wir Ihnen den Kautionsbetrag zurück.

Gern können wir vorab gemeinsam in einem kurzen Beratungsgespräch, per Telefon oder Videokonferenz, die für Sie interessanten Muster bestimmen. Wir stellen Ihnen dann entsprechend ein Musterpaket zusammen.

Mehr Informationen zum Thema Handmuster und Großmuster finden Sie auf unserer Seite: Muster bestellen.
Vereinbaren Sie Ihren unverbindlichen Beratungstermin einfach per Telefon: +49 8067 88114-0, per E-Mail an info@fischbacher-living.de oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie!
In unserem Onlineshop können Sie Artikel wie Handmuster, Sockelleisten oder Pflegemittel direkt bestellen und per PayPal oder Überweisung zahlen. Bei individuell gefertigten Artikeln, z.B. Ihres Parkettbodens, fragen Sie bitte über den Artikel ein Angebot an.

Gerne bieten wir Ihnen vorab eine umfassende Beratung an, persönlich in unserer Ausstellung, per Videokonferenz oder Telefon. Zu den Kontaktmöglichkeiten.
Wir können Ihnen eine fast unschlagbare Vielzahl an Parkettfarben, Formaten, Oberflächen und Sortierungen anbieten. Diese Palette ist uns wichtig, damit wir genau das richtige Produkt für Ihren Geschmack anbieten können. Eine Online-Kalkulation ist durch diese komplexe Produktpalette schwierig, und auch die Verfügbarkeit der verschiedenen Formate und Sortierungsgrade ist zum Teil sehr unterschiedlich. Daher bitten wir Sie, die für Sie interessanten Artikel bei uns anzufragen – über den Shop, aber gern auch telefonisch über +49 8067 88114-0, per E-Mail an info@fischbacher-living.de oder über unser Kontaktformular. Sie erhalten dann von uns ein individuelles Angebot für Ihr Wunschparkett.
Die Lieferzeit für die meisten Parkettarten liegt bei ca. 4-6 Wochen. Einige Produkte haben jedoch eine längere Lieferzeit; die genaue Lieferzeit erhalten Sie, wenn Sie einen bestimmten Artikel bei uns anfragen. Manchmal dauert es auch ein wenig, bis die gewünschte Sortierung oder das Format verfügbar ist. Daher empfehlen wir, sich ca. 3-4 Monate vor dem geplanten Verlegetermin für ein Parkett zu entscheiden.

Sie brauchen Ihr Parkett kurzfristig? Schauen Sie gern auf unserer Startseite oder rufen Sie uns an! Je nach Verfügbarkeit können wir oft auch kurzfristig lieferbare Produkte anbieten.
Bei online bestellbaren Artikeln wie Handmustern, Zubehör oder Sonderposten finden Sie die Versandkosten direkt beim jeweiligen Produkt. Bei einer Parkettbestellung kalkulieren wir die Versandkosten in Abhängigkeit von Bestellmenge und Lieferort. Sie erhalten daher eine Versandkosten-Schätzung mit unserem konkreten Angebot.

Mehr Informationen finden Sie unter Zahlung und Versand.
Wenn Sie bei uns ein Parkett bestellen, wird dieses in der Regel per LKW von einer Spedition geliefert. Damit bei der Lieferung alles glatt läuft, treffen wir mit Ihnen genaue Absprachen bezüglich Lieferort, Ansprechpartner vor Ort, etc.. Der genaue Liefertermin wird Ihnen direkt von der Spedition mitgeteilt. Bitte überprüfen Sie bei Übernahme der Ware den Zustand der Transport-Verpackung auf Beschädigungen und lassen Sie sich etwaige Auffälligkeiten vom Fahrer auf dem Lieferschein quittieren.

Für weitere Informationen zur Lieferung empfehlen wir Ihnen unseren Artikel „Informationen rund um die Auslieferung Ihres Traumparketts“!
Wir bieten Ihnen folgende Bezahlmöglichkeiten: Vorkasse, PayPal und Bezahlung bei Abholung.
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Sonstige Fragen

Sockelleisten sind in den meisten Fällen sehr empfehlenswert. Sie haben zwei wichtige Funktionen:
  • Meist gibt es beim Übergang zwischen Parkett und Wand einen kleinen Spalt, den der Holzboden zum Quellen und Schwinden benötigt, vor alem bei Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeitsänderungen. Sockelleisten verdecken diesen Spalt und gestalten einen harmonischen Übergang zwischen Boden und Wand.
  • Sockelleisten schützen aber auch die Wand vor Verschmutzung, die z.B. durch Wischen und Staubsaugen entstehen kann.
Immer mehr Menschen nutzen diese Notwendigkeit als Designelement: Die stilistisch passende Sockelleiste wirkt keinesfalls störend, sondern gestaltet den Raum als entscheidend mit. Lesen Sie mehr über die Gestaltungsmöglichkeiten mit Sockelleisten in unserem Blog-Artikel Sockelleisten – der Bilderrahmen des Bodens oder stöbern Sie direkt in unserem Bereich Sockelleisten.
Zu den meisten Parkettmodellen bieten wir passende massive Sockelleisten aus demselben Holz an. Alternativ finden Sie in unserem Bereich Zubehör – Sockelleisten eine Vielzahl an Sockelleisten für jeden Stil und Geschmack. Weiß lackierte Leisten, ob schlicht und modern oder klassisch mit Profil, werden oft zu unseren Holzböden gewählt. Wir empfehlen Ihnen gerne eine passende Leiste zu Ihrem Parkett! Zur Auswahl des richtigen Materials für Ihre Leiste - MDF, Weichholz oder Hartholz - lesen Sie auch gern unseren Artikel Sockelleisten aus verschiedenen Materialien.
Sockelleisten gibt es aus unterschiedlichsten Materialien. Die meisten Leisten werden aus Hartholz, Weichholz oder MDF gefertigt. Oft entscheidet der persönliche Geschmack oder die Stilrichtung über die Wahl der Leiste. Es lohnt sich aber durchaus, mehr über die Eigenschaften des verwendeten Materials zu erfahren. Z.B. ist Hartholz sehr langlebig, das weichere Kiefernholz hingegen bietet oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Unser Blogbeitrag Sockelleisten aus verschiedenen Materialien stellt Ihnen die Eigenschaften der unterschiedlichen Sockelleisten genauer vor.
Wir bieten verschiedene Lösungen für Treppenstufen, die zu Ihrem Parkett passen. Sie können zum Beispiel eine passende Menge von Ihrem Parkettmaterial zusätzlich bestellen und bei Ihnen vor Ort von Ihrem Handwerker verbauen lassen. Wir liefern auch gerne zu Ihrem Treppenbauer, damit er die Stufen aus dem Material konstruieren kann.

Alternativ können Sie auch eine komplette Treppenlösung von Ihrem Treppenbauer fertigstellen lassen, und Sie gleichen dann nur die Oberfläche des Holzes dem Parkett an. Hierfür bieten wir das für Ihr Parkett verwendete Öl oder Hartwachsöl separat an und liefern es mit dem Parkett mit.
Grundsätzlich ist die Parkettverlegung auf Warmwasser-Fußbodenheizungen sehr gut möglich. Dafür muss aber die sogenannte Belegreife nachgewiesen werden, d.h. der Estrich muss nach der Norm getrocknet, geprüft und die Werte dokumentiert werden. Die wichtigste Größe bei der Eignung auf einer wasserführenden Fußbodenheizung ist der Wärmedurchlasswiderstand von Holz oder der Holzkonstruktion. Dieser darf höchstens 0,15 m² K/W betragen, was einer Parkettdicke von 22 mm entspricht.

Grundsätzlich ist dünner besser als dick und Mehrschichtparkett spannungsärmer als Massivparkett. Das Parkett sollte unbedingt auf dem Estrich verklebt werden. Bei der Auswahl des Parketts ist darauf zu achten, dass eher „ruhige“ Hölzer mit geringem Quell- und Schwindverhalten, wie Eiche oder Esche, zum Einsatz kommen. Je kleiner die Elemente, desto geringer ist die Neigung zu größerer Fugenbildung. Fischgrätparkett ist sehr gut für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet.

Das Heizverhalten entscheidet, ob sich das Parkett auf der Fußbodenheizung wohlfühlt. Die Temperatur an der Holzoberfläche darf bei bestimmungsgemäßem Betrieb 25 °C nicht überschreiten. Ein kontinuierlicher Betrieb ist empfehlenswert, ständiges Hoch- und Runterfahren ist zu vermeiden, da das Parkett sonst zu starken Klimaschwankungen ausgesetzt wird.

Achtung bei Wärmestau. Bei flächiger Abdeckung des Parketts mit Teppichen oder Möbeln kann es zu einer Erhöhung der Oberflächentemperatur und damit zu einem schädlichen Wärmestau kommen. Zudem verringert sich die Luftfeuchte am Bodenbelag. Fugenbildung ist vor allem in der Wintersaison nicht auszuschließen und kein Qualitätsmangel, denn die Luftfeuchtigkeit auf der Parkettoberfläche ist immer geringer als in der Raumluft. Verwenden Sie falls notwendig Luftbefeuchter, um ein gesundheitsförderndes Raumklima von ca. 20°C bei 50% relativer Luftfeuchtigkeit zu erreichen.
Viele Bauherren wünschen sich einen einheitlichen Bodenbelag für alle Räumlichkeiten, gerade bei offenen Wohn-, Ess- und Kochbereichen. Oft kommt daher die Frage auf, ob der Wunschboden aus Holz auch in der Küche verlegt werden kann. Ein Holzboden in der Küche ist auf jeden Fall möglich. Bei der Auswahl sollten jedoch einige Aspekte beachtet werden, da Küchenböden durch herunterfallende schwere oder spitze Gegenstände und durch Flüssigkeiten wie Öl-/Fettspritzer, Kaffee oder Rotwein mehr beansprucht werden als Böden im Wohnraum. Die Wahl eines geeigneten Bodens und ggf. einer zusätzlichen Schutzschicht für die Oberfläche beugt Schäden vor – damit die Bauherren lange Jahre Freude an ihrem schönen Boden haben.

Mehr Information rund um das Thema „Parkett in der Küche“ finden Sie in dem gleichnamigen Blogartikel.
Als Parkett für die Küche eignet sich Hartholz am besten. Wir empfehlen Eiche oder auch Esche. Ergänzend sind eine lebhafte Sortierung und eine strukturierte Oberfläche sinnvoll.

Wahl der Sortierung
Ob Küche oder nicht - Gebrauchsspuren sind bei allen Böden unvermeidlich. Aber bei der Wahl der Sortierung des Holzes kann diesbezüglich vorgesorgt werden. Wählt man allerdings einen Boden mit einer lebhaften Holzstruktur mit Ästen, fallen kleine Beschädigungen weniger auf.

Struktur der Holzoberfläche
Darüber hinaus empfiehlt sich ein Parkettboden mit einer strukturierten oder sogar sägerauen Oberfläche. Diese Behandlung macht die Böden besonders robust und kratzfest und beugt möglichen Verschleißspuren vor. Auch eine werkseitige Antik-Bearbeitung des Parketts, bei welcher Gebrauchsspuren gewollt eingearbeitet werden, kaschiert kleinere Läsionen bzw. lässt sie unauffällig bleiben. Der Boden wird über die Jahre sogar noch schöner und authentischer.

Massiv oder Mehrschicht
Für Böden in der Küche gibt es im wahrsten Sinne des Wortes zwei Gefahrenherde: Feuchtigkeit und schwere Last. Als Schutz gegenüber Feuchtigkeit sollte ein Parkett aus Massivholz gewählt werden, oder aber ein Mehrschichtparkett auf einer wasserfesten Multiplexplatte. Weichholz oder aufquellende Plattenwerkstoffe sind ungeeignet. Bezüglich der schweren Lasten empfiehlt es sich vorab, das hohe Eigengewicht der Kücheneinrichtung mit bedenken und sich gegen möglicherweise herabfallende Gegenstände zu wappnen. Hier raten wir zu einem Parkett mit einer hohen Nutzschicht.

Weitere Infos finden Sie in unserem Blogartikel Parkett in der Küche.
Wenn Sie Ihren Holzboden für das Bad mit Sorgfalt auswählen, und auch bei Verlegung sowie Pflege einige Kriterien beachten, werden Sie mit einem wunderbaren Raumklima belohnt und haben lange Jahre Freude an Ihrer „Wellness-Oase“. Wichtig sind z.B. die Wahl der Holzart und des Parkettaufbaus, sowie die Behandlung der Oberfläche, damit der Holzboden optimal vor Feuchtigkeit und Luftfeuchtigkeit geschützt ist.

In unserem Blogbeitrag fassen wir zusammen, was bei der Auswahl eines Parketts fürs Bad wichtig ist.
Allergiker sollten bei der Auswahl ihres Bodens unbedingt die gesundheitsrelevanten Eigenschaften aller verwendeten Materialien berücksichtigen. Wir achten bei der Auswahl unserer Modelle grundsätzlich auf gute Verträglichkeit. Für Allergiker haben wir besonders geeignete Lösungen vom Parkett bis hin zum Kleber. Wir beraten Sie gern bei Ihrer Auswahl.

Mehr Informationen finden Sie in unserem Blogartikel Parkett für Allergiker.
Unsere Empfehlung für Haustierbesitzer ist ein sägerauer Boden. Er ist robust und rutschfest, sodass sich Tiere (und natürlich auch die Besitzer) sicher darauf bewegen können. Die pflegeleichte Oberfläche erlaubt ein leichtes Entfernen von Schmutz und Tierhaaren. Generell fallen durch die strukturierte Holzoberfläche Verschmutzungen nicht so leicht ins Auge.

Sägeraue Holzböden sind aber nicht nur eine Empfehlung für Wohnungen von Haustierbesitzern: Die Oberfläche ist generell sehr angenehm zu begehen und dadurch für viele Einsatzzwecke geeignet, vom Badezimmer bis hin zu stark genutzten Bereichen wie Geschäftsflächen.

Unsere persönlichen Erfahrungen mit dem sägerauen Boden in unseren Ausstellungsräumen teilen wir in unserem Blogartikel.
Tatsächlich ändert sich die Farbe jedes Parketts über die Zeit. Vor allem Lichteinfluss bzw. Sonneneinstrahlung nehmen darauf besonderen Einfluss. Allgemein gilt: Dunkles Holz wird mit der Zeit heller, helles Holz dunkelt nach. Gerade bei hellen Böden ist es daher wichtig, der Farbveränderung durch geeignete Pflegemittel entgegenzuwirken. Durch eine regelmäßige Pflege mit Weißer Seife bekommt die Holzoberfläche eine Schutzschicht, die wie ein Sonnenschutzfaktor wirkt und das Verdunkeln oder Vergilben des Holzes verhindert. Eschenholz neigt stärker als Eiche dazu, sich ins Gelbliche hin zu verändern – hier ist die richtige Pflege daher besonders wichtig.

Bei geräucherter Eiche nimmt das Holz erst nach einigen Monaten seine eigentliche Farbe an. Kurz nach dem Räuchern ist der frisch gelieferte Boden noch sehr dunkel und grau. In den ersten Monaten wird der Farbton dann etwas heller und wärmer. Unsere Muster entsprechen im Normalfall dem Farbton nach einigen Monaten, sodass Sie ein realistisches Bild von der Farbe Ihres zukünftigen Bodens erhalten.